 {"id":24647,"date":"2022-02-14T14:01:00","date_gmt":"2022-02-14T13:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-beta.crowdhouse.com\/ch\/de\/?post_type=podcast&#038;p=24647"},"modified":"2024-09-17T22:22:51","modified_gmt":"2024-09-17T22:22:51","slug":"drohende-zinswende-die-richtige-strategie-fuer-rendite-immobilien","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/crowdhouse.com\/ch\/podcasts\/drohende-zinswende-die-richtige-strategie-fuer-rendite-immobilien\/","title":{"rendered":"Drohende Zinswende | Die richtige Strategie f\u00fcr Rendite-Immobilien"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"intro\"><strong>Die US Federal Reserve hat den Leitzins am 26.01. vorerst nicht angehoben \u2013 gleichzeitig aber in Aussicht gestellt, dass diese Erh\u00f6hungen noch im Jahr 2022 folgen werden. Auch die EZB und die SNB d\u00fcrften das Drehen an der Zinsschraube langsam aber sicher ins Auge fassen. Wie h\u00e4ngen die Zinspolitik der USA, Europa und Schweiz zusammen? Welchen Einfluss haben Zinsen auf Immobilienpreise und den Immobilienmarkt? Und was ist angesichts dessen die richtige Strategie f\u00fcr K\u00e4ufer und Verk\u00e4ufer von Rendite-Immobilien? Darum dreht sich die Diskussion in dieser Episode des How To Real Estate Podcasts.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-niffler-quote\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/crowdhouse.com\/ch\/wp-content\/uploads\/sites\/9\/2024\/09\/DSC06668.jpg\" alt=\"Robert Plantak Mitgr\u00fcnder  CEO &#038; Verwaltungsrat der crowdhouse (Schweiz) AG\" class=\"image\" \/>\n    \n            <p class=\"quote\"><strong>Alleine in den letzten zwei Covid-Jahren hat man 3 Mal mehr Geld in die M\u00e4rkte gepumpt, als in den vorangehenden 8 bis 10 Jahren zusammen. Das sich das schlussendlich auf die Inflation auswirken wirkt, ist logisch.<\/strong><\/p>\n    \n    <footer>\n        <p class=\"author-name\">Robert Plantak<\/p>\n        <p class=\"author-title\">CEO crowdhouse<\/p>\n    <\/footer>\n<\/blockquote>\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-niffler-quote\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/crowdhouse.com\/ch\/wp-content\/uploads\/sites\/9\/2024\/09\/DSC06896-1.jpg\" alt=\"Michael Meier\" class=\"image\" \/>\n    \n            <p class=\"quote\"><strong>Die Anzeichen f\u00fcr eine Zinswende sind da. Es w\u00e4re aber nicht das erste Mal, dass eine solche Wende trotz Ank\u00fcndigung ausbleibt.<\/strong><\/p>\n    \n    <footer>\n        <p class=\"author-name\">Michael Meier<\/p>\n        <p class=\"author-title\">Director Marketing &amp; Communication<\/p>\n    <\/footer>\n<\/blockquote>\n\n\n<p>Hinweis: Sie k\u00f6nnen den Podcast h\u00f6ren (dazu bitte einfach oben klicken) oder das ganze Gespr\u00e4ch hier nachlesen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Guten Morgen und herzlich willkommen beim ersten und meines Wissens auch bis anhin einzigen Podcast zum Thema Rendite-Immobilien in der Schweiz. Mein Gespr\u00e4chspartner Robert Plantak und ich freuen uns, Sie wieder begr\u00fcssen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Hallo Micki.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Mein Name ist Michael Meier. Sie h\u00f6ren \u201cHow to Real Estate\u201d. Sch\u00f6n sind Sie dabei. Das Thema dieser Folge lautet \u201cDie drohende Zinswende: Richtige Strategie f\u00fcr Rendite-Immobilien\u201d. Das ist ein Thema, das du angestossen hast. Ist das etwas, was dich aktuell pers\u00f6nlich besch\u00e4ftigt? Besch\u00e4ftigt dies unsere Kunden aktuell oder wieso h\u00e4ltst du dies f\u00fcr ein gutes Thema?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Ja sicher, das besch\u00e4ftigt mich. Es ist f\u00fcr uns nat\u00fcrlich wichtig, was sich aktuell makro-\u00f6konomisch auf den Finanzm\u00e4rkten bewegt. Vor allem im Zusammenhang mit dem Inflations-Geschehen und in welche Richtung dies gehen kann. Das liegt alles relativ nah beieinander und beeinflusst auch den Hypothekarzins durch den Leitzinssatz vom Fremdkapital. Es besch\u00e4ftigt mich nicht, weil es mich besorgt, sondern es interessiert mich, was sich dort bewegt. Und ich denke, es wird insofern auch interessant f\u00fcr unsere Kunden und Kundinnen sein, welche in Rendite-Liegenschaften investiert haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Ich erkl\u00e4re kurz, was wir heute versuchen werden. Ich w\u00fcrde vorschlagen, als Erstes versuche ich kurz eine Standortbestimmung abzugeben: Wieso sprechen wir aktuell \u00fcber dieses Thema&nbsp;\u2013 mit Blick auf die USA, den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eurozone\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Euroraum<\/a> und die Schweiz?<\/p>\n\n\n\n<p>Als Zweites w\u00fcrde ich gerne nachvollziehbar erkl\u00e4ren, weshalb Zinsen und Immobilien zusammenh\u00e4ngen und was genau der Mechanismus dahinter ist. Und als Drittes, was wirklich spannend ist: Wie geht man als Besitzer, als K\u00e4ufer und als Verk\u00e4ufer von einer Rendite-Immobilie mit dieser Situation um?<\/p>\n\n\n\n<p>In welcher Situation sind wir grunds\u00e4tzlich? Die Federal Reserve US-Notenbank hat am 26.&nbsp;Januar 2022 angek\u00fcndigt, dass der Leitzins aktuell auf 0% bleibt. Nichtsdestotrotz hat dies hohe Wellen geschlagen. Ich zeige Ihnen kurz ein Zitat aus einer Pressekonferenz von Jerome Powell, dem Chef der US-Notenbank:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>\u201cAt the federal reserve, we are strongly committed to achieving the monetary policy goals that Congress has given us: maximum employment and price stability. Today, in support of these goals, the federal open market committee kept its policy interest rate near 0 and stated its expectations that an increase in this interest rate will soon be appropriate.\u201d<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Was meint er damit? Als Erstes, dass die US-Notenbank grunds\u00e4tzlich zwei Ziele verfolgt: Vollbesch\u00e4ftigung und Preisstabilit\u00e4t. Und er meinte, der Zins bleibe aktuell bei 0%, aber zuk\u00fcnftige Zinserh\u00f6hungen seien angezeigt und sehr wahrscheinlich. Schaut man diese Ziele an, muss man sich vor Augen halten, dass die Preisstabilit\u00e4t und die Vollbesch\u00e4ftigung aus der Sicht von Notenbanken zwei Ziele sind, die sich gegen\u00fcberstehen. Bei der Vollbesch\u00e4ftigung sind relativ tiefe Zinsen hilfreich, da tiefe Zinsen Unternehmen zum Investieren animieren und das wiederum f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze sorgt. Handelt es sich allerdings um Preisstabilit\u00e4t, dann ist eine expansive Geldpolitik tendenziell eher ein Inflationstreiber. Man merkt dies auch, da die Inflation in den USA aktuell bei 7% liegt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>:<strong> <\/strong>0.5% [Leitzins] seit gestern [17. M\u00e4rz 2022].<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Also relativ hoch. Bez\u00fcglich der Vollbesch\u00e4ftigung befindet sich die USA momentan an einem Punkt, an dem Herr Powell findet, dass das Ziel der Vollbesch\u00e4ftigung eigentlich erreicht ist. Dies ist seine Auslegung, also k\u00f6nne man sich dem anderen Ziel, der Preisstabilit\u00e4t, widmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist die grundlegende Ausgangslage. Eigentlich ging man eher davon aus, dass es drei bis vier Zinsschritte gibt. Hier eine Erkl\u00e4rung: Auch die Federal Reserve muss das Ziel in Schritten begehen und kann dies nicht in einem Schritt durchf\u00fchren. Deren neues Ziel ist, den Zins auf 1.25 bis 1.5% zu erh\u00f6hen, was sieben Zinsschritte bedeuten w\u00fcrde. Auf dem Markt wurde jedoch als \u00dcberraschung aufgenommen, dass es so viele Zinsschritte geben solle. So viel zur Ausgangslage in den USA.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Betrachtet man den Euroraum, ist auch dort die Inflation um 5% gestiegen. Auch hier ist die Preisstabilit\u00e4t wichtig. Doch besteht andererseits das Problem, dass es sehr viele hochverschuldete Staaten (vor allem im s\u00fcdlichen Bereich in der EU) gibt, welche auf g\u00fcnstige Finanzierungsbedingungen angewiesen sind und unter Druck geraten k\u00f6nnten, wenn die Zinsen tats\u00e4chlich ansteigen w\u00fcrden. Also im Euroraum ist dies eine etwas andere Ausgangslage.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schauen wir uns als N\u00e4chstes die Lage in der Schweiz an: Die Inflation liegt momentan bei 1% und somit immer noch im akzeptablen Raum, ohne einen grossartigen Inflationsdruck seitens der SNB. Das andere Ziel, das die SNB verfolgt, ist die Verhinderung der Aufwertung des Frankens. Dort ist sie sehr abh\u00e4ngig vom Euroraum. Denn angenommen die Schweizer Nationalbank setze die Zinsen h\u00f6her an als im Euroraum, so verst\u00e4rke sich der \u201cRun\u201d auf den Franken nochmals.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz alledem geht man davon aus, dass solche Zinsschritte auch im Euroraum m\u00f6glich sind. Und wenn der Euroraum den Zins erh\u00f6he, dann g\u00e4be dies der SNB gen\u00fcgend Spielraum, die Zinsen eventuell auch anzuheben. Das w\u00e4re aus meiner Sicht eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die aktuelle Situation.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frage an dich: Niemand hat eine Glaskugel und weiss, ob die Zinsen steigen oder nicht. Dabei ist es nicht das erste Mal, dass dar\u00fcber spekuliert wird. Ich glaube, es gab noch nie so viele Aussagen \u00fcber geplante Zinserh\u00f6hungen von Personen, die dort am Hebel sitzen. Man sagt, h\u00f6here Zinsen bedeuten fallende Immobilienpreise. K\u00f6nntest du vielleicht kurz den Mechanismus erkl\u00e4ren, wieso das so ist? Wieso wirkt sich dies direkt auf die Immobilienpreise aus?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Man muss das differenziert betrachten. Grunds\u00e4tzlich wirkt sich die Zinssituation auf alle Verm\u00f6gensklassen aus. Das sieht man, wenn man sich zum Beispiel einen Chart anschaut, auf welchem man die Zinskurve \u00fcber die Entwicklung der Aktienindizes legt. Man sieht, dass sie relativ sch\u00f6n Hand in Hand gehen. Das heisst: In der Periode von tiefen Zinsen bl\u00e4hen sich die Aktienm\u00e4rkte und somit auch die meisten anderen Finanzm\u00e4rkte wie der Immobilienmarkt auf \u2013 vereinfacht gesagt. Der Zins ist ein manipulativer Faktor, der in den Markt, der sich durch Angebot und Nachfrage selber regulieren sollte, eingreift und alles ein wenig durcheinander bringt. Somit sind dies keine nat\u00fcrlichen Zyklen mehr, sondern vielmehr extern bestimmte Zyklen, insbesondere bestimmt durch die Fed.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gleiche kann man nicht \u00fcber den chinesischen Markt sagen, mein \u201cLieblings-Bashing-Opfer\u201d: Dort steigen die Immobilienpreise aus anderen Gr\u00fcnden, und zwar, weil die kommunistische Partei die Preise pusht und dies auf ihrer politischen Agenda Priorit\u00e4t hat. Das ist also v\u00f6llig losgel\u00f6st von dem, wovon wir hier sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zusammenhang mit den Zinsen besteht aus zwei Faktoren: Wenn die Zinsen tief sind, wird der Markt mit viel Geld geflutet. Dieses Geld landet zuerst bei den grossen Unternehmern und \u00fcber Umwegen dann beim Konsumenten. Hinzu kommt, wie du vorhin bereits gesagt hast, die Inflation als ein m\u00f6gliches Szenario.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite heisst g\u00fcnstiges Geld bzw. g\u00fcnstige Kredite, dass immer mehr Menschen zu g\u00fcnstigeren Konditionen Eigenheim erwerben k\u00f6nnen. Wenn sich die Person oder die Familie also ein Eigenheim kauft, stellt sie ein Budget zusammen und sich unter Ber\u00fccksichtigung der H\u00f6he des Einkommens und des Eigenkapitals die Frage \u201cWas k\u00f6nnen wir uns mit unserem Einkommen leisten?\u201d. In der Regel ist ein grosser und wichtiger Faktor, wie teuer das Fremdkapital, also die <a href=\"https:\/\/crowdhouse.com\/ch\/de\/videos\/hypotheken-welche-grundlagen-der-fremdfinanzierung-bei-immobilien-gibt-es-zu-beachten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hypothek<\/a>, ist. Das heisst also, wenn es extrem attraktiv erscheint, Eigentum zu erwerben, da es g\u00fcnstiger ist als zur Miete zu leben, dann erh\u00f6ht dies die Attraktivit\u00e4t und somit auch die Nachfrage. Wenn die Nachfrage steigt, erh\u00f6hen sich dadurch nat\u00fcrlich die Preise, weil es pl\u00f6tzlich viel Nachfrage auf der Verk\u00e4uferseite gibt. Somit kannst du die Preise erh\u00f6hen, was eine Aufw\u00e4rtsspirale in Gang setzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Das klingt in der Theorie zwar gut, jedoch liest man immer wieder Schlagzeilen wie ein \u201cEigenheim kann sich der Otto-Normalb\u00fcrger nicht mehr leisten, obwohl die Finanzierungen so tief sind\u201d. Zwei Gr\u00fcnde meines Erachtens: erstens einfach, weil es ein Preistreiber ist und was n\u00fctzen schlussendlich tiefe Finanzierungskosten, wenn die Objekte nicht mehr erschwinglich sind. Und zweitens die Tragbarkeit der Bank: Die Banken w\u00fcrden dir das Geld zwar geben, aber du musst so viele Anforderungen erf\u00fcllen, dass du so einen Kredit \u00fcberhaupt bekommst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Ich sehe das nicht ganz so eng. Ich finde, wer kreditw\u00fcrdig und kreditf\u00e4hig ist, der bekommt auch die Hypothek, auch wenn die Preise hoch sind. Vielleicht muss man etwas mehr Eigenmittel einbringen. Nat\u00fcrlich wird eine 4-k\u00f6pfige Familie, die insgesamt CHF 5\u2019000 verdient, sich kein Eigenheim leisten k\u00f6nnen. Dann stelle ich mir aber die Frage, ob sie es sich wirklich leisten sollten. Ist es wirklich sinnvoll, dass sie sich so weit verschulden und ein so hohes Risiko eingehen? Deshalb muss man das rational betrachten und sich gegen einen Kauf entscheiden, solange man es sich nicht leisten kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Den Traum von den eigenen vier W\u00e4nden kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen, denn es kann etwas Gutes und Erstrebenswertes, aber auch eine B\u00fcrde oder eine Last sein. Es kann Perioden geben, in denen man deutlich weniger zahlt, als zur Miete zu wohnen. Auf der anderen Seite hat man gewisse Verpflichtungen, denn man kann nicht einfach umziehen, wenn Ver\u00e4nderungen bevorstehen oder wenn sich der Markt korrigiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich sehe dies differenziert, aber im Grunde ist es so, dass es noch gen\u00fcgend Menschen gibt, die sich Eigentum leisten k\u00f6nnen und deshalb steigen auch die Preise.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Rendite-Liegenschaften geht es in eine andere Richtung. Es geht nicht um die Frage \u201cKann ich es mir leisten?\u201d. Momentan ist viel g\u00fcnstiges Geld im Umlauf, welches die Aktienkurse erh\u00f6ht. Die Gewinne der Unternehmen steigen, es gibt Dividenden, der Investor bekommt mehr Geld zur\u00fcck. Der Markt steigt, also investieren mehr Menschen in den Markt und sind somit in der Hype-Phase. Der Druck bei den Institutionen steigt, weil sie mehr Kapital erhalten. Dadurch m\u00fcssen sie das Kapital anlegen. Einerseits hat es einen direkten Zusammenhang, \u00e4hnlich wie beim Eigenheim, wo ich als Privatperson eine Rendite-Liegenschaft erwerben will, um passives Einkommen zu generieren. Da die Zinsen aktuell tief sind, scheint der heutige Zeitpunkt daf\u00fcr besonders attraktiv zu sein. In Relation zu den Preisen und Benchmarks zu anderen Investitionen kann ich diese Investition als attraktiv einsch\u00e4tzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite h\u00e4ngen alle Finanzm\u00e4rkte sehr stark zusammen, das heisst, in so einer Tiefzinsperiode treibt dies alle anderen Asset-Preise in die H\u00f6he, was wiederum das Verm\u00f6gen privater oder institutioneller Investoren erh\u00f6ht. Dieses Verm\u00f6gen sollte dann irgendwo angelegt werden. Damit steigt die Nachfrage bei gleichbleibendem Angebot, was zu einer Preiserh\u00f6hung f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gleiche passiert auch, wenn die Zinsen sinken. Es ist nicht mehr so viel Geld im Umlauf, man denkt \u00fcber eine andere Asset Allocation und dar\u00fcber nach, was man alternativ mit dem Geld machen k\u00f6nnte. Die Attraktivit\u00e4t sinkt, insofern sinkt auch die Nachfrage und potenziell ebenfalls die Preise.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Wenn die Zinsen steigen. Du hast gesagt, wenn die Zinsen sinken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Korrekt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Ich meine, h\u00f6here Zinsen bedeuten schliesslich f\u00fcr jemanden, der das mit Fremdkapital belehnt, auch h\u00f6here Kosten. Und h\u00f6here Kosten bedeuten, dass der Spielraum, um Rendite zu generieren, kleiner wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Das ist klar. Aber noch zwei Sachen, die mir wichtig sind. Das stimmt, wenn du es vom Geldfluss-Aspekt anschaust. Man sagt ja immer, wenn man in Rendite-Liegenschaften investiert, dann soll man dies nicht nur \u00fcber wenige Jahren tun, sondern der Horizont sollte 10 oder 20 Jahren entsprechen. Typischerweise hat man \u00fcber eine Periode von 10 bis 20 Jahren 1\u20134 Zyklen mit hohen und tiefen Zinsen. Rein theoretisch gibt es also Zyklen, in denen man weniger Rendite erh\u00e4lt und mehr f\u00fcr das Fremdkapital zahlt sowie Zyklen, in denen es sich gegenl\u00e4ufig verh\u00e4lt. Irgendwann sollte sich das dann ausbalancieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das andere, was man sich gut \u00fcberlegen sollte&nbsp;\u2013 und das ist eigentlich ein Tipp an die Eigenheim-K\u00e4ufer: Etwas Interessantes, das ich geh\u00f6rt habe, ist: \u201cIch habe vor 10 oder 15&nbsp;Jahren ein Eigenheim gekauft und kann es jetzt zu einem Rekordpreis verkaufen, weil der Markt so hoch ist.\u201d Und daraus stellt sich mir die Frage: Wieso machst du es nicht? Die Antwort lautet h\u00e4ufig: \u201cWeil es f\u00fcr das Geld, das ich mit meinem Eigenheim realisiere, und damit etwas \u00c4quivalentes oder Besseres kaufen will, nichts gibt oder es noch viel teurer ist. Da muss man sich schon Gedanken machen, wie viel Spekulation man f\u00fcr sein eigenes Eigenheim auf sich nehmen will.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man es theoretisch richtig machen will, geht man am besten folgendermassen vor: Du kaufst eine Liegenschaft in einem Zyklus, in welchem die Zinsen hoch sind und die Preise tief. Dann solltest du abwarten, bis ein Zyklus eintritt, in welchem die Zinsen tief sind und bis der Preis deines Eigenheims hoch ist. Nun solltest du es verkaufen, den Preis realisieren und zur Miete leben. Wenn dann der andere Zyklus wieder auftaucht, kannst du mit dem Ertrag, den du realisiert hast, etwas viel Besseres kaufen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das macht niemand, da wir dabei von einer Periode zwischen 10 und 15 Jahren sprechen. Aber das ist etwas, was man sich \u00fcberlegen sollte und das eigentlich gar nicht so undenkbar ist. Dann wohnst du f\u00fcr eine gewisse Zeit zur Miete, na und? Aber daf\u00fcr konntest du 20-30% realisieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Wir kommen zu den letzten beiden Fragen, die wir angek\u00fcndigt haben. Die erste ist: Man befindet sich nun in dieser Ausgangslage, in der man vielleicht ein Mehrfamilienhaus besitzt oder eines kaufen will. Was ist nun in dieser Ausgangslage die richtige Strategie?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Also ich sage allen, die ich kenne, dass wenn sie vorhaben, Liegenschaften grunds\u00e4tzlich oder auch in absehbarer Zukunft zu verkaufen, dann ist jetzt ein sehr guter Zeitpunkt. Als Immobilienh\u00e4ndler w\u00fcrde man nat\u00fcrlich jeden Tag sagen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, man sollte sich aber alle situativen Faktoren anschauen. Ich k\u00f6nnte gerne noch zum Thema Inflation ausholen und das tue ich auch kurz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt zwei vorherrschende Meinungen: Die eine Seite sagt, dass es sich um eine \u201cechte Inflation\u201d handelt, da der Markt in den vergangenen Jahren mit enorm viel Geld gesp\u00fclt wurde. Alleine in den letzten zwei Covid-Jahren hat man 3-4 mal mehr Geld in die M\u00e4rkte gepumpt als in den vorangehenden 8 bis 10 Jahren. Dass sich das schlussendlich auf die Inflation auswirken wird, ist logisch. Wenn also so viel Geld vorhanden ist, gibt es eine enorme \u00dcbernachfrage und egal, was man heute kauft (Autos oder sonstiges), gibt es&nbsp; \u00fcberall Wartelisten und monatelange Lieferfristen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Man muss jedoch vorsichtig sein und hier kommt der zweite Teil ins Spiel: Es kommt eine spezielle Situation mit Covid dazu. Durch diese spezielle Situation gibt es Arbeitsausf\u00e4lle und Schwierigkeiten mit den Lieferketten. Es bestehen Probleme bei den Frachtschiffen und politische wie auch wirtschaftliche Hindernisse mit China, allgemeine Spannungen sowie der Chip-Mangel&nbsp;\u2013 viele sagen, er sei k\u00fcnstlich erzeugt, andere sagen, er ist wirklich da.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt noch viele weitere Faktoren, die das Angebot unnat\u00fcrlich noch viel st\u00e4rker verknappen als nur durch die erh\u00f6hte Nachfrage. Daher kann man geteilter Meinung sein. Ich glaube, dies ist auch die Linie der EZB, welche bis Ende des Jahres abwarten m\u00f6chte bis sich die Pandemie hoffentlich gelegt hat und somit auch die k\u00fcnstlich hohe Inflation. In diesem Moment sieht es danach aus, dass wir uns auf eine endemische Lage zubewegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Das ist die grosse Diskussion, die momentan zwischen den Menschen herrscht. Die einen sagen, es sei nur ein zyklischer Effekt, und die US-Fed verneine dies.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Genau. Aber das haben sie erst k\u00fcrzlich gesagt. Bis zum Dezember haben sie noch fest behauptet, dass dies nicht so ist. Kurz darauf im Januar gab es ja die grosse Korrektur zum Beispiel bei den Technologie-Aktien oder Kryptow\u00e4hrungen. Das war ein enormer Schock. Bis Ende des Jahres hat man behauptet, nein, das sei nichts, das beruhige sich wieder. Im Januar dann pl\u00f6tzlich die komplette Wende: Da sagte man, nein, man m\u00fcsse etwas gegen die Inflation unternehmen. Und darum bin ich zwiegespalten, ich habe das Gef\u00fchl, beides kommt in Frage und eine gewisse Zinserh\u00f6hung w\u00fcrde dem Markt gut tun, so dass er nicht komplett \u00fcberdreht. Aber man muss vorsichtig sein, damit keine Panik ausbricht. Jetzt habe ich mich kurz verloren, was war die Ursprungsfrage?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Was ist die richtige Strategie?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Die richtige Strategie. Jetzt muss man sich das mal anschauen: Es wird Zinserh\u00f6hungen geben, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter im Euroraum und irgendwann auch in der Schweiz. Die langfristigen Hypotheken haben die Banken nach oben angepasst, nat\u00fcrlich werden sie sich auch am internationalen Markt orientieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt haben wir immer noch eine gigantische Nachfrage nach Immobilien. Wir haben immer noch sehr, sehr viel Geld auf den Bilanzen. Da der Zins in den letzten zwei Jahren so tief war, haben alle Unternehmen Kapital aufgenommen und es nicht ausgegeben, auf jeden Fall nicht in grossem Ausmass. Es ist immer noch viel Geld im Umlauf und ich habe das Gef\u00fchl, der Effekt durch den Kapitalentzug vom Markt wird ein wenig nach hinten verschoben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, jetzt ist ein gutes Jahr, um sich von H\u00e4usern zu trennen, insbesondere von H\u00e4usern, die langsam ihr Lebenszyklus-Ende erreichen. Wenn man vor allem als privater Investor Liegenschaften h\u00e4lt, die vielleicht ein wenig \u00e4lter sind, man selbst auch schon ein wenig \u00e4lter ist und nicht vom Baufach kommt, kann man jetzt noch sch\u00f6ne Preise realisieren. Zudem ergibt es eventuell auch Sinn, das Geld beispielsweise in einem halben Jahr in eine Liegenschaft zu re-investieren \u2013 am besten zum Lebenszyklus-Anfang in einen Neubau oder ein Neubauprojekt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wieso? Eine Immobilie verliert an Wert, weil sie \u00e4lter wird. Jedoch gewinnt das Land an Wert. Das heisst, man verkauft eine Immobilie an ihrem Lebenszyklus-Ende und hat aber den maximalen Landpreis realisiert, also einen guten Ertrag gemacht. Man nimmt das ganze Kapital, geht zur\u00fcck an den Anfang und kauft wieder eine Immobilie, die brandneu ist. Dabei hofft man, in den kommenden 20 Jahren den n\u00e4chsten Superzyklus der Landpreise zu erwischen. Ausserdem hat man wieder etwas Ruhe, da man etwas Neues gekauft hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist eine effektive Strategie, die von unserem Investment-Komitee und Investment-Management in den letzten beiden Quartalen des Vorjahres definiert wurde und wir uns auf die Fahne geschrieben haben. Wir werden einerseits vermehrt versuchen, sanierungsbed\u00fcrftige H\u00e4user mit dem Plan einzukaufen, diese zu renovieren. Auf der anderen Seite setzen wir vermehrt auf Neubauten und Neubauprojekte im Miteigentum, einfach aus den Gr\u00fcnden, die ich gerade genannt habe. Diese bekommt man derzeit zu besseren Preisen als im Bestand, weil die Nachfrage nach Bestandesliegenschaften sehr, sehr hoch ist. Demnach lohnt es sich, Bestandesliegenschaften zu verkaufen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich aber jetzt Neubauprojekte einkaufe, ist es f\u00fcr die Entwickler, vor allem durch die am Markt bestehende Angst, auch nicht mehr so einfach, Kapital aufzunehmen. Das heisst, wir k\u00f6nnen noch bessere Preise f\u00fcr unsere Miteigent\u00fcmer realisieren, wenn wir jetzt die H\u00e4user einkaufen. Das ist tats\u00e4chlich unsere Strategie f\u00fcr 2022 und die Strategie, die auch interessant sein kann f\u00fcr Investoren&nbsp;\u2013 no financial advice.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Das ergibt Sinn, absolut, das kann ich nachvollziehen. Letzte Frage: Wir ziehen in Betracht, die Zinserh\u00f6hung wirkt sich sofort auf den Aktienmarkt aus. Wie attraktiv bleiben deines Erachtens Immobilien, wenn die Zinsen mal bei 0%, 1% oder auch bei 1.5% sind (aktuell sind wir bei -7.5%)?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Bis sie dann wirklich mal bei 1.5% sind \u2013 und da reden wir von sehr vielen Korrekturen \u2013 kann es mehrere Jahre, wenn nicht sogar ein ganzes Jahrzehnt dauern. Das kann ich dir nicht sagen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Und selbst 1.5% ist historisch betrachtet immer noch extrem tief.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Extrem tief. Ich sage, Immobilien bleiben sehr attraktiv, insbesondere durch die zu erwartenden Schwankungen an den Aktienm\u00e4rkten. Wir haben es mehrfach erw\u00e4hnt, wenn die China-Blase einmal platzt, wird sich dies nicht nur auf China auswirken, sondern eine globale Auswirkung auf die Finanzm\u00e4rkte haben. Da wird es den gleichen Effekt geben wie im Jahr 2008, n\u00e4mlich einen gigantischen \u201cRun\u201d auf Liegenschaften in der Schweiz. Also von ausserhalb der Schweiz betrachtet, da diese noch eine gewisse Stabilit\u00e4t bringen und darum bin ich felsenfest \u00fcberzeugt, dass mindestens f\u00fcr die n\u00e4chsten 10\u201315 Jahre Rendite-Liegenschaften wahnsinnig spannend bleiben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier<\/strong>: Das w\u00e4re es von meiner Seite. Hast du noch irgendetwas zum Thema hinzuzuf\u00fcgen? Ich glaube, wir haben es heute wirklich kurz und b\u00fcndig sehr spannend auf den Punkt gebracht. Ich bedanke mich f\u00fcrs Zuh\u00f6ren und freue mich auf n\u00e4chste Woche, auf Wiedersehen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak<\/strong>: Danke vielmals!<\/p>\n","protected":false},"featured_media":24648,"parent":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"subtitle":"How to Real Estate Podcast #22","podcast_id":0},"categories":[147],"tags":[250,194,251,252,167,168,253,248,254,203,255,256],"class_list":["post-24647","podcast","type-podcast","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-federal-reserve","tag-hypothekarzinsen","tag-leitzins","tag-leitzinsen","tag-marktanalyse","tag-marktbeobachtung","tag-marktvergleich","tag-nationalbank","tag-negativzinsen","tag-zinsen","tag-zinsentwicklung","tag-zinswende"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Zinswende Immobilienpreise - Welche Auswirkungen gibt es?<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Zinswende Immobilienpreise - Wie h\u00e4ngen die Zinspolitik der USA, Europa und Schweiz zusammen? 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