 {"id":24722,"date":"2022-02-07T16:33:00","date_gmt":"2022-02-07T15:33:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-beta.crowdhouse.com\/ch\/de\/?post_type=podcast&#038;p=24722"},"modified":"2024-09-18T08:41:19","modified_gmt":"2024-09-18T08:41:19","slug":"preisexplosion-an-toplagen-ungebremste-kauflust-trotz-mikro-bruttorenditen","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/crowdhouse.com\/ch\/podcasts\/preisexplosion-an-toplagen-ungebremste-kauflust-trotz-mikro-bruttorenditen\/","title":{"rendered":"Preisexplosion an Toplagen | Ungebremste Kauflust trotz Mikro-Bruttorenditen?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"intro\"><strong>An Toplagen in Schweizer Grosszentern werden heute Immobilien bei einer Bruttorendite von unter 2% gekauft und daf\u00fcr das bis zu 70-fache der j\u00e4hrlichen Mieteinnahmen bezahlt. F\u00fcr viele ist das nicht nachvollziehbar. Wieso ist die Kauflust f\u00fcr solche Objekte trotz Mikro-Bruttorenditen ungebremst? Wer kauft zu diesen Preisen und mit welcher Intention? Geht es ausschliesslich um Spekulation oder steckt mehr dahinter? Dar\u00fcber diskutieren crowdhouse CEO Robert Plantak und Michael Meier in dieser Folge von How To Real Estate.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-niffler-quote\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/crowdhouse.com\/ch\/wp-content\/uploads\/sites\/9\/2024\/09\/DSC06668.jpg\" alt=\"Robert Plantak Mitgr\u00fcnder  CEO &#038; Verwaltungsrat der crowdhouse (Schweiz) AG\" class=\"image\" \/>\n    \n            <p class=\"quote\"><strong>Die Wahrscheinlichkeit, dass an solchen Lagen in 30 Jahren massiv mehr verdichtet wird \u2013 das ist eine realistische Chance.<\/strong><\/p>\n    \n    <footer>\n        <p class=\"author-name\">Robert Plantak<\/p>\n        <p class=\"author-title\">CEO crowdhouse<\/p>\n    <\/footer>\n<\/blockquote>\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-niffler-quote\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/crowdhouse.com\/ch\/wp-content\/uploads\/sites\/9\/2024\/09\/DSC06896-1.jpg\" alt=\"Michael Meier\" class=\"image\" \/>\n    \n            <p class=\"quote\"><strong>An Toplagen gelten andere Regeln \u2013 das Zinsrisiko zum Beispiel spielt dort f\u00fcr viele Investoren kaum eine Rolle.<\/strong><\/p>\n    \n    <footer>\n        <p class=\"author-name\">Michael Meier<\/p>\n        <p class=\"author-title\">Director Marketing &amp; Communications<\/p>\n    <\/footer>\n<\/blockquote>\n\n\n<p>Hinweis: Sie k\u00f6nnen den Podcast h\u00f6ren (dazu bitte einfach oben klicken) oder das ganze Gespr\u00e4ch hier nachlesen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Herzlich willkommen beim \u201eHow to Real Estate\u201d-Podcast. Ich freue mich auf eine neue Folge mit meinem Gespr\u00e4chspartner Robert Plantak, dem CEO von crowdhouse. Guten Morgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak:<\/strong> Guten Morgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Ich w\u00fcrde die Folge gerne mit einem Zitat beginnen:<br><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eAlso wir haben Bruttorenditen, die ich nicht mehr nachvollziehen kann. Wir haben Bruttorenditen in Grosszentren an Toplagen von irgendwie 1.6%. Man muss sich das mal vorstellen: 70-mal die Jahresmiete. Das zeigt einfach, dass das Geld [geparkt] werden muss. Die Investoren m\u00f6gen nat\u00fcrlich die Stabilit\u00e4t von regelm\u00e4ssigen Cashflows. Auf der einen Seite birgt das Risiken, auf der anderen Seite zeigt es, wie attraktiv diese Zahlungsstr\u00f6me sind.\u201c <\/em><em><br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das Zitat stammt von Donato Scognamiglio aus seinem R\u00fcckblick auf das 4.&nbsp;Immobilienquartal 2021 von Mitte Januar. Er sagt, f\u00fcr ihn seien die Bruttorenditen nicht mehr nachvollziehbar. Wir werden dies im Laufe des Podcasts noch diskutieren. Zuerst jedoch stellen sich mir zwei Fragen: Donato spricht von 1.6%. Du siehst sehr viele Transaktionen, ist dies auch ungef\u00e4hr die Bandbreite, bei der du sagst, dass dies tats\u00e4chlich so ist? Gehen zu dieser Range momentan Transaktionen \u00fcber den Markt?<\/p>\n\n\n\n<p>Das kommt mir extrem tief vor.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak:<\/strong> Ich glaube, das ist ein Clickbait bzw. will man polarisieren. Ich habe Scognamiglio auch schon aufgebrachter erlebt, dies war schon eher zur\u00fcckhaltend. Ich habe das ganze letzte Jahr keine Renditen unter 2% gesehen. F\u00fcr eine Luxuslage im Kreis 1 kann dies sein, jedoch haben wir mit solchen nicht viel zu tun. Wohn-Renditeliegenschaften unter 2% habe ich noch nicht gesehen, auch nicht in der Stadt Z\u00fcrich&nbsp;\u2013 Liegenschaften so um die 2% aber schon.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Ich komme darauf, da du ja das heutige Thema f\u00fcr den Podcast vorgeschlagen und dabei auch die Frage gestellt hast, wieso Renditen unter 3% bezahlt werden. Hier reden wir aber nicht von unter 3%, sondern von unter 2%. Die zweite Frage ist, Scognamiglio spricht von Toplagen in Grosszentren und ich finde, das sind zwei Begriffe, die in der Schweiz sehr schwierig sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak:<\/strong> Welches Grosszentrum?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Bahnhofstrasse in Z\u00fcrich, ganz klar. Wenn wir von Z\u00fcrich als Grosszentrum sprechen und wenn es um Toplagen geht, dann ist das ganz klar die Bahnhofstrasse. Aber wie ist es mit Bern, Basel oder anderen St\u00e4dten in der Schweiz? Oder auch andere Grosszentren in Z\u00fcrich an anderen Lagen wie Affoltern, Seebach etc.? Wo werden diese extremen Preise, wenn \u00fcberhaupt, in der Schweiz bezahlt?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak:<\/strong> Z\u00fcrich ist immer noch sehr abgekoppelt von den anderen gr\u00f6sseren St\u00e4dten, um sie jetzt nicht \u201eGrosszentren\u201c zu nennen. Das heisst, die Preise in Basel, Luzern, Bern etc. sind nicht auf Z\u00fcrcher Niveau. Sie sind nat\u00fcrlich tendenziell eher teuer und haben tiefe Bruttorenditen, jedoch sind sie noch nicht auf Z\u00fcrich Niveau. Genf ist ein spezieller Markt, leider kenne ich mich hier zu wenig aus, um eine fundierte Aussage zu treffen, ich nehme jedoch an, dass Genf ebenfalls teuer ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bez\u00fcglich deiner Frage: Nat\u00fcrlich gibt es Schlieren und Seebach, die sind zwar nicht Seefeld, aber sie geh\u00f6ren zum Grossraum Stadt Z\u00fcrich, wie auch D\u00fcbendorf, Br\u00fcttisellen, Ustern. Deren Preise sind alle bereits auf Z\u00fcrich-Stadt-Niveau und meiner Meinung nach auch berechtigt, da der \u00f6ffentliche Verkehr so eine gute Infrastruktur aufweist, dass man es schon als eine grosse Stadt ansehen kann. Somit absolut gerechtfertigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jedoch gibt es auch Nuancen: Einerseits die Bahnhofstrasse-Lage, die an sich speziell ist, und es somit auch nicht viele Transaktionen dort gibt. Daher ist es auch schwierig, diese Strasse als Beispiel zu nehmen. Hier habe ich vor einigen Jahren schon Transaktionen gesehen, die bei heutigen Renditen waren, das heisst, es war damals auch schon teuer. Diese muss man eigentlich weglassen, da sie eine Prestige-Strasse ist und das Bild verzerren w\u00fcrde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nat\u00fcrlich, es gibt Lagen innerhalb der Stadt Z\u00fcrich, die gefragter und teurer sind wie beispielsweise Seefeld, Z\u00fcriberg oder Enge&nbsp;\u2013 alles rund um das Seebecken. Andererseits sind auch Affoltern und Schlieren gefragt und haben eine gute Lage. Man sp\u00fcrt dies auch: wenn ein Objekt im gleichen Zustand in Seefeld vielleicht 2% Bruttorendite kostet, kostet es in Schlieren wahrscheinlich um die 3%&nbsp;\u2013 je nachdem, auch dort gibt es Unterschiede. Das ist in etwa so die Bandbreite, welche man in den grossen St\u00e4dten sieht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Scognamiglio hat es auch angesprochen: 70-mal die Jahresmiete von so einem Objekt als Preis finde er nicht nachvollziehbar. Ich kann mir das durchaus auch vorstellen und f\u00fcr mich ist es auch schwer nachvollziehbar. Unabh\u00e4ngig davon, ob 1.6 oder 2.5%, die Bruttorenditen sind \u00fcberdurchschnittlich tief. Kannst du es nachvollziehen, dass momentan jemand eine Liegenschaft an so einer Toplage zu einer solch tiefen Bruttorendite kauft?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak:<\/strong> Klar, also es ist immer eine Frage der Perspektive. Ich glaube, wir betrachten dies hier aus der Privatanleger-Perspektive, aus der es sich gar nicht mehr lohnt. Aber unterschiedliche Portemonnaie-Gr\u00f6ssen haben verschiedene Anspr\u00fcche an Anlagen und eine andere Diversifikation als Portfolio. Hier ein Vergleich, den ich immer benutze: Hat man ein grosses Portfolio und will man es zum Beispiel konservativ anlegen, dann nimmt man theoretisch Blue Chips auf dem Aktienmarkt. Wenn man eher Stabilit\u00e4t will, bevorzugt man Novartis oder Roche. Aus Schweizer Perspektive bleibt man vielleicht auch im Schweizer Markt mit dem Schweizer Franken und vermindert so die Risiken. Wenn man an Sicherheit denkt, setzt man auch auf Gold oder sichere Anlagen wie unsere Bundesobli, bei der ein Ausfall praktisch unm\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das ist ein sehr guter Vergleich, wenn wir uns nun den Immobilienmarkt ansehen: Angenommen du entwickelst eine Liegenschaft oder investierst in ein Entwicklungsprojekt mit einer hohen Rendite. Auch diese werden in A-, B-, C-, D-Lagen eingestuft. Das ist eher zu vergleichen mit einer Investition in eine Tech-Aktie, das heisst in eine Wachstumsfirma mit Wachstumsaussichten. Der Investor ist opportunistisch eingestellt, nimmt das Risiko in Kauf und erwartet eine andere Rendite. Aber wie schon gesagt, die Bed\u00fcrfnisse sind unterschiedlich bei gr\u00f6sseren Portemonnaies und manchmal will man nur Geld parken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was hat man heute denn f\u00fcr M\u00f6glichkeiten, Geld zu parken? Angenommen ich habe 100&nbsp;Millionen liquide Mittel, dabei spielt es keine Rolle, ob ich ein privater oder institutioneller Investor oder im Family Office bin. Ich \u00fcberlege mir, wie ich mein Portfolio zusammenstellen soll: Einen Teil behalte ich liquide als Cash, falls ich es brauche&nbsp;\u2013 auf diesen Teil zahlt man heute wahrscheinlich Negativzinsen. Nat\u00fcrlich findet man das nicht gut, da es die Rendite mindert. Hinzu kommt noch die Inflation, die zwar in der Schweiz nicht so hoch ist wie in der Eurozone oder in den Staaten, aber wer weiss, wie sie sich noch entwickeln wird. Ich glaube, wir haben aktuell 1%. Das heisst, 1% Inflation und -0.75% Negativzins ergeben j\u00e4hrlich -1.75%&nbsp;\u2013 je nachdem wie gross das Verm\u00f6gen ist, zahlt man mehr oder weniger. Somit ist es gut denkbar, dass man nach der Inflation bei -2 bis -2.5% landet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verm\u00f6gen nimmt durch diese Situation ab, obwohl man es eigentlich auf dem sicheren Bankkonto geparkt hat. Jetzt muss man sich nat\u00fcrlich \u00fcberlegen, dass der Kauf einer absoluten Top-Liegenschaft an einer Top-Lage in einer sogenannten Weltstadt wie Z\u00fcrich, die sich im internationalen Vergleich von Stabilit\u00e4t, Wachstum und Attraktivit\u00e4t nicht zu verstecken braucht, ein sicherer Hafen ist: Mit dem Schweizer Franken an einer Top-Lage in Z\u00fcrich, einer extrem attraktiven Stadt, und einer Wohn-Immobilie, die noch mehr Stabilit\u00e4t gibt, ist dies bez\u00fcglich der Sicherheit theoretisch das Ausfallrisiko. Hierbei muss man auch an das Ausfallrisiko denken, denn es ist eigentlich fast schon besser als ein Blue Chip oder zumindest vergleichbar. Wenn man also zu einer Bruttorendite von 1.6 oder 1.7% kauft, wie Scognamiglio sagt, und man landet mit der Nettorendite (also das, was am Schluss zur Verf\u00fcgung steht) bei 0, dann hat man zu 2% besser abgeschnitten als mit dem Geld auf dem Bankkonto.<\/p>\n\n\n\n<p>Nochmal zum Dreieck: Wir sprechen von Renditen, Risiko und Liquidit\u00e4t bei Anlagen. Solch eine Liegenschaft hat auch eine extrem hohe Liquidit\u00e4t: Wenn man zum Beispiel eine Villa kauft, egal an welchem Ort, und sie so eingerichtet hat, wie es f\u00fcr einen passt, und diese schlussendlich 10\u201315 Millionen kostet, dann wird man Schwierigkeiten haben, sie zu verkaufen. Beispiel Vincenz: Er wollte mehrere Objekte verkaufen, die jedoch niemand haben wollte, vor allem nicht zu seiner Preisvorstellung, auch wenn der Immobilienmarkt derzeit boomt. Bei so einer Immobilie muss man genau die Person mit den gleichen Vorstellungen an genau dieser Lage sowie mit gen\u00fcgend finanziellen Mitteln finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehrfamilienh\u00e4user sind grunds\u00e4tzlich an guten Lagen sehr gefragt. Auch diese sind liquide, jedoch nicht so liquide wie ein absolutes Top-Objekt in der Stadt Z\u00fcrich, welches man in 3&nbsp;Tagen verkaufen k\u00f6nnte. Ich hatte schon solche Deals, zum Beispiel ein absolutes Top-Objekt in einem sehr guten Zustand in Z\u00fcrich. Bei diesem hatte ich innerhalb von 4&nbsp;Stunden nach Aufschaltung hunderte Telefonate und ca. 10 Menschen, die das Objekt gekauft h\u00e4tten. Jemand hat es dann auch in k\u00fcrzester Zeit gekauft&nbsp;\u2013 also die Liquidit\u00e4t war sehr hoch.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer Anlage mit relativ geringem Risiko ist dann auch eine Zinskorrektur nicht mehr interessant, da man in dieser Verm\u00f6gensklasse nicht auf eine Hypothek angewiesen ist. So hat man am Ende eine Nettorendite von 0, also fast 2% besser. Dadurch ist diese Anlage extrem attraktiv. Und insbesondere eine tolle Sache, wenn das Ziel das Parken von Geld ist. Zwar ist es etwas weniger liquide als Cash, aber es hat den Vorteil, nicht mit 2% weniger zu enden. Deswegen verstehe ich das.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Und das bringt es zum Punkt. Meine n\u00e4chste Frage w\u00e4re gewesen: \u201eWer kauft so etwas?\u201d Du hast es aber bereits erw\u00e4hnt, sicher \u201eUltra-high-net-worth individuals\u201d, aber auch institutionelle Investoren. Und das ist ein guter Punkt, denn die n\u00e4chste Frage w\u00e4re gewesen: \u201eDu kaufst mit einer extrem tiefen Bruttorendite und gleichzeitig schwebt das Zinsrisiko herum\u2026\u201d&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak:<\/strong> Das ist irrelevant. Bei institutionellen Investoren spreche ich ja nicht nur von Immobilienfonds, Immobiliengesellschaften und Pensionskassen etc. Wir haben so viele Kunden, die seit mehreren Generationen Familienbetriebe oder Grossunternehmen besitzen. Und sie haben so viel Liquidit\u00e4t und Cash auf dem Konto, dass sie sich gar nicht f\u00fcr eine Hypothek interessieren: Ein Investor kauft ein Objekt in Cash f\u00fcr 30&nbsp;Millionen und ist gl\u00fccklich, weil wenigstens die 30&nbsp;Millionen von seinen 50 oder 100&nbsp;Millionen geparkt werden konnten und keine 2% mehr drauf bezahlt werden m\u00fcssen. Zudem hat er das Geld sp\u00e4testens in 3\u20136 Monaten wieder und ist liquide, wenn das Geld ben\u00f6tigt wird. So wird \u00fcber mehrere Monate hinweg geplant, ohne den Hypothekarzins \u00fcberhaupt zu beachten. Dies ist wichtig zu verstehen: es funktioniert alles ein wenig anders und es gibt in der Immobilienwelt unterschiedliche Risikokategorien und Arten von Deals.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas, das ich vorhin vergessen habe und gerne noch erw\u00e4hnen m\u00f6chte: Man muss es sich gut \u00fcberlegen, wenn man ein Objekt in der Stadt Z\u00fcrich oder in einer anderen Grossstadt kauft, da schon seit l\u00e4ngerem vom Verdichten gesprochen wird: in die H\u00f6he bauen, nicht breiter werden und keine Gr\u00fcnfl\u00e4chen mehr besch\u00e4digen, sondern einfach verdichten. Dies macht ja grunds\u00e4tzlich Sinn, vor allem wenn man einen sehr langfristigen Anlagehorizont hat. Schau dir mal an, wie sich Altstetten \u00fcber die letzten 20 Jahre entwickelt hat. Seefeld war vor nicht allzu langer Zeit ein Schandfleck mit Rotlichtmilieu und Kriminalit\u00e4t \u2013 nun ist es ein Luxusquartier in Z\u00fcrich. Ein anderes Beispiel ist \u00d6rlikon, was nun ein absoluter Top-Spot ist, jedoch vor 20\u201330 Jahren noch nicht zu Z\u00fcrich gez\u00e4hlt hat. \u00d6rlikon hatte nie die gleichen Preise wie Z\u00fcrich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man viel Kondition hat und wir nun wieder an Familien denken und wie sie ihr Verm\u00f6gen von einer Generation auf die n\u00e4chste erhalten und \u00fcbertragen: Die Wahrscheinlichkeit der Verdichtung in 30 Jahren ist noch h\u00f6her&nbsp;\u2013 das gekaufte Haus mit 5\u20137&nbsp;Etagen kann man zum Beispiel in 30 Jahren auf bis zu 20 Etagen erweitern. Dies ist eine realistische Chance. Wenn es einem auch egal ist und das Geld gut parkiert ist, dann&nbsp; l\u00e4sst man es dort. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass man bei einem gekauften Objekt in Zukunft weiter in die H\u00f6he bauen kann, finde ich relativ hoch und mit diesem Hintergrund k\u00f6nnte dies sogar noch als eine interessante Wette gelten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Im Zitat war von \u201e70-mal die Jahresmiete\u201d die Rede&nbsp;\u2013 das klingt nach einem unglaublich langen Zeitraum. Doch wenn man das nun so h\u00f6rt, dann nehme ich mal an, dass die Menschen, die das kaufen, dies wahrscheinlich auch mit einer unglaublich langen Ausdauer tun und es auch halten wollen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak:<\/strong> Ja und es geht hier eigentlich auch gar nicht um die Jahresmiete. Nochmals, es gibt den Anleger, der Cashflows von seiner Rendite-Liegenschaft haben will. Dieser lebt davon und es ist Teil seiner Strategie: passives Einkommen durch Mieteinnahmen zu generieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der andere Anleger schaut, dass die Kosten gedeckt sind und er nirgends draufzahlen muss. Solange er nicht mehr als 2% zahlen muss, ist er immer noch besser dran. Das ist okay f\u00fcr ihn, denn die Cashflows interessieren ihn in diesem speziellen Szenario nicht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Und wenn du an einer Top-Lage bist, ist das gut. Du hast Cashflows und du hast ein sehr geringes Ausfallrisiko, weil leerstehende Objekte an solchen Lagen kein Thema sind. Wahnsinnige Mietzins-R\u00fcckg\u00e4nge sind auch nicht zu bef\u00fcrchten. Somit hast du eine sch\u00f6ne Stabilit\u00e4t und einen sch\u00f6nen Bonus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak:<\/strong> Korrekt. Aber auch hier muss man schauen, dass man etwas mit 1.7 oder 2% bekommt, damit man am Ende bei 0 landet. Hierbei reden wir von einem neuwertigen Top-Objekt mit hoher Qualit\u00e4t. Es sollte nicht die Vorstellung entstehen, dass man einen maroden Block kauft&nbsp;\u2013 ausser nat\u00fcrlich, falls er ein gewisses Potenzial hat, dann ist das eine andere Situation: Kann man vielleicht h\u00f6her bauen? Oder hat man eine Sanierungsstrategie oder \u00fcberlegt man, ihn abzureissen und etwas Neues zu bauen? Jedoch spreche ich hier nicht von dem, sondern vom Block, der dort ohne Potenzial mit viel Renovationsstau steht und alt ist, ohne dass ein Mehrwert realisiert werden k\u00f6nnte. So etwas kann man nicht zu diesen Bruttorenditen verkaufen&nbsp;\u2013 der Zustand muss passen, weswegen man dies auch gut analysieren muss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Du hast es schon erw\u00e4hnt, wenn crowdhouse mal solch ein Objekt hat, dann dauert es in der Regel wenige Stunden und du hast wirklich viele Interessenten am Telefon. Logischerweise sind die Objekte gefragt und generell gibt es wahrscheinlich wenige Transaktionen. Jedoch entscheidet sich ab und zu dann doch jemand dazu sein Objekt zu verkaufen. Was sind dann die Beweggr\u00fcnde, wenn man doch allgemein sagt, dass man solch ein tolles Objekt an einer Top-Lage halten und nicht verkaufen sollte?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak:<\/strong> Eigentlich genau das, was ich vorhin erw\u00e4hnt habe. Viele, die solch ein Objekt liquidieren, haben es entweder vererbt bekommen oder es ist schon l\u00e4nger im Familienbesitz. Eventuell wohnt man noch darin oder die Lebensumst\u00e4nde \u00e4ndern sich: man wird \u00e4lter, die Kinder ziehen aus, man will auswandern etc. Und diese Umst\u00e4nde erfordern Aktion.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zeitpunkt zum Verkaufen ist doch jetzt wahnsinnig gut&nbsp;\u2013 vor allem, wenn man ein Objekt an einer Top-Lage und nicht so einen langen Horizont hat, wie ich dir vorhin erkl\u00e4rt habe. Oder man vielleicht eine andere Verm\u00f6genssituation hat, als die, die ich dir dargelegt habe. Das kann ja sein, vielleicht will jemand sein Geld verwenden, weil er schon 70 Jahre alt ist und jetzt die n\u00e4chsten 20 Jahre einfach geniessen m\u00f6chte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hier spielt die Strategie wieder eine Rolle: Es gibt Strategien, bei denen man sagt: \u201eNein, wir haben das Objekt nun schon seit 40 Jahren und wollen das jetzt zu diesem tollen Preis loswerden, damit wir mit dem Geld etwas anderes machen k\u00f6nnen wie beispielsweise ein neues Projekt bauen etc.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es gibt nicht immer nur eine Strategie. Verk\u00e4ufe entstehen, wenn sich etwas an der Strategie oder den Umst\u00e4nden \u00e4ndert&nbsp;\u2013 und dies kommt sehr oft vor. Den jetzigen Zeitpunkt, um etwas am Markt zu platzieren, finde ich sehr opportun, das heisst man kann es schnell und gut verkaufen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Nun kommt meine letzte Frage zu diesem Thema: Wir haben heute von einer Bruttorendite von 1.6 oder um 2% gesprochen. Zu Beginn hast du gesagt, dass es schon vor einigen Jahren mit diesen Bruttorenditen zu K\u00e4ufen gekommen ist. Ist es rein theoretisch vorstellbar, dass die Renditen nochmals drastisch fallen oder denkst du, dass bei einem gewissen Level die Grenze gezogen wird? Nat\u00fcrlich gibt es auch nicht endlos viele K\u00e4ufer, die sich das leisten k\u00f6nnen. Oder w\u00e4re es tendenziell denkbar, dass man sich Schritt f\u00fcr Schritt an eine 0 Grenze ann\u00e4hert?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak:<\/strong> H\u00e4ufig sagt man, die Menschen, die solche H\u00e4user kaufen, spekulieren nur auf den Wert bzw. Wertanstieg. Ich habe dir vorhin meine Meinung gesagt und zwar, dass ich das Gef\u00fchl habe, dass es nicht nur darum geht und es noch einen anderen Grund gibt. Eine Immobilie ist immer noch ein Hedge gegen die Inflation, das heisst, es gibt einen Wertanstieg, wenn die Inflation zunimmt und der Preis f\u00fcr den Schweizer Franken steigt. Da muss man einfach einen \u00dcberblick \u00fcber die aktuelle Situation der Inflation haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bez\u00fcglich der Bruttorendite gibt es, denke ich, eine Schmerzgrenze, bei der es einfach nicht mehr weiter steigt. Wenn die Preise steigen, m\u00fcssen die Mieten auch nachziehen, also m\u00fcsste sich die Bruttorendite dann auch wieder einpendeln. Ich bezweifle jedoch, dass die Bruttorendite gegen 0 geht, denn dann m\u00fcsste wirklich etwas Grosses passieren wie zum Beispiel die Aufhebung des Lex Kollers. Dann h\u00e4tte man pl\u00f6tzlich einen Effekt wie in London, bei dem die Personen, die hier kaufen (wie Russen, Araber und andere) ihr Geld einfach nur sicher parken wollen&nbsp;\u2013 das w\u00e4re zumindest eine m\u00f6gliche Variante.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten ist es einfach eine stabile Wertanlage vergleichbar mit Gold&nbsp;\u2013 mal steigt, mal sinkt sie und Zyklen wird es logischerweise auch geben. Gold hat ja auch nicht immer den gleichen Wert. Also das kann man wirklich gut vergleichen. Es wird Phasen geben, in denen es steigt, in denen es sich korrigiert, aber \u00fcber einen langen Zeitraum hinweg wird es sich um eine Seitw\u00e4rtsbewegung handeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Das w\u00e4re mein letztes Gedankenspiel: Angenommen Lex Koller w\u00fcrde morgen fallen&nbsp;\u2013 wie schnell w\u00fcrden die Preise durch den Druck vom Ausland anziehen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Plantak:<\/strong> Schnell, wirklich schnell. Ich denke vor allem in den St\u00e4dten. Wobei die Schweiz ein spezieller Immobilienmarkt ist: Hier ist auch eine Wohnrendite-Liegenschaft in einem kleinen Dorf mit 2\u20133\u2019000 Einwohnern attraktiv, da wir anders aufgestellt sind. Erz\u00e4hlten wir das einem deutschen Immobilieninvestor, verst\u00fcnde er die Welt nicht mehr. Denn Deutschland hat so viele grosse St\u00e4dte mit mehreren hunderttausend Einwohnern&nbsp;\u2013 da w\u00e4re das Dorf ihre C-Lage.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei uns ist das aber anders: Wenn Lex Koller f\u00e4llt, dann denke ich, w\u00fcrde die Nachfrage nach den grossen St\u00e4dten, also Z\u00fcrich, Genf, Bern, Basel etc., stark steigen. Auf dem Land w\u00fcrde es sehr wahrscheinlich dauern, bis der Markt in den St\u00e4dten ausverkauft ist. Aber ich glaube, es w\u00fcrde schon einen grossen Einfluss haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Meier:<\/strong> Vielen Dank f\u00fcr deinen interessanten Einblick. Das war\u2019s f\u00fcr die heutige Folge vom \u201eHow to Real Estate\u201c-Podcast. Wir w\u00fcnschen eine sch\u00f6ne Woche und bis zum n\u00e4chsten Mal.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":24723,"parent":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"subtitle":"How to Real Estate Podcast #21","podcast_id":0},"categories":[147],"tags":[178,263,264,265,266,181,267,268,167,269,270],"class_list":["post-24722","podcast","type-podcast","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-blasengefahr","tag-bruttorenditen","tag-fantasiepreise","tag-hochpreis","tag-hochpreisstrategie","tag-immobilienblase","tag-kaufinteresse","tag-lagen","tag-marktanalyse","tag-toplagen","tag-verkaeufermarkt"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Preisexplosion an Toplagen | Ungebremste Kauflust trotz Mikro-Bruttorenditen? - crowdhouse :: Switzerland<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"noindex, nofollow\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Preisexplosion an Toplagen | Ungebremste Kauflust trotz Mikro-Bruttorenditen? - crowdhouse :: Switzerland\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"An Toplagen in Schweizer Grosszentern werden heute Immobilien bei einer Bruttorendite von unter 2% gekauft und daf\u00fcr das bis zu 70-fache der j\u00e4hrlichen Mieteinnahmen bezahlt. 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