Bisher trägt die Schweizer Bevölkerung den Erfolg des eigenen Landes vor allem in einer Form: über steigende Mieten. Der Wertzuwachs der Liegenschaften, die jeden Tag bewohnt werden, landet weitgehend bei wenigen Eigentümern — oft bei institutionellen Investoren, deren Kapital ohnehin schon konzentriert ist.
Wir glauben, dass der Wertzuwachs des Schweizer Bodens denjenigen zugutekommen soll, die in der Schweiz leben und arbeiten. Die Schweiz ist ein Erfolgsmodell — und dieser Erfolg gehört breit gestreut, nicht in wenigen Händen konzentriert.
Vor hunderten von Jahren hatten die Schweizer Täler eine Antwort darauf, wie Land in vielen Händen bleiben kann: die Allmend, die Korporation. In Schwyz, Uri, Glarus, im Tessin, in den Walliser Geteilschaften und den Berner Burgergemeinden — überall hat die Schweiz Modelle, in denen Boden gemeinsam gehalten, gemeinsam genutzt und über Generationen weitergegeben wird. Nicht aus Romantik, sondern aus Funktion: weil kollektives, langfristiges Eigentum stabiler, robuster und gerechter ist als kurzlebige Spekulation.
crowdhouse ist eine Übersetzung dieses Prinzips in die Gegenwart. Wir arbeiten nach dem Prinzip des Generationeninvestments: Liegenschaften werden 10, 20, 30 Jahre — und manchmal länger — im Bestand gehalten. Faire und stabile Mieterverhältnisse und gut gepflegte Liegenschaften sind die Grundlage des Modells.